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FIGHTING.de ist ein Boxsport-Internetportal in deutscher Sprache für alle Fans und Liebhaber des Profi-Boxsports. Sie finden bei uns die aktuellsten Weltranglisten von WBC, WBA, IBF und WBO sowie eine Auflistung aller großen kommenden Boxveranstaltungen weltweit. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch alle Kampfergebnisse vergangener Box-Veranstaltungen so wie viele andere interessante Dinge aus der Welt des internationalen Boxsports.

Tyson Fury gab sein Debut am 6. Dezember 2008. Nachdem er gegen eher unbekannte Boxer gekämpft hatte, war der Kampf um den British and Commonwealth Champion am 23. Juli 2011 gegen Dereck Chisora sein erster großer Auftritt. Er gewann den Kampf über zwölf Runden einstimmig nach Punkten.

Am 12. November 2011 trat er gegen den ebenfalls ungeschlagenen Neven Pajkić an. Fury ging in der 2. Runde zum ersten Mal in seiner Karriere zu Boden, konnte den Kampf aber drehen und zwang Pajkić in der 3. Runde zweimal zu Boden. Nachdem Fury Pajkić erneut hart getroffen hatte, brach der Kampfrichter den Kampf ab und erklärte Fury zum Sieger.

Nachdem er Vinny Maddalone besiegt hatte und dadurch Intercontinental Champion der WBO geworden war, trat er gegen die beiden namhaften Boxer Steve Cunningham undKevin Johnson in WM-Titel-Ausscheidungskämpfen an und besiegte sie.

Der für den 8. Februar 2014 angesetzte Kampf gegen David Haye wurde abgesagt, da sich Haye einer Operation seiner Schulter unterziehen musste.[2] Im Februar 2014 schlug er Joey Abell k.o. und boxte im selben Jahr das zweite Mal gegen Chisora um die Europameisterschaft (EBU) und den WBO-International-Titel. Chisora war chancenlos und verlor diesmal sogar vorzeitig. Ende Februar 2015 boxte er gegen Christian Hammer. Hammer musste zu Boden, hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance und gab in der 8. Runde auf.

Am 28. November 2015 gewann er gegen den seit über elf Jahren unbesiegten Wladimir Klitschko nach zwölf Runden einstimmig nach Punkten und wurde neuer Schwergewichts-Weltmeister der vier Verbände (WBA, WBO, IBF und IBO), deren Gürtel Klitschko innehatte.

Seine Profikarriere begann Gennadi Golowkin 2006 bei Spotlight Boxing, einer Schwesterfirma von Universum Box-Promotion[13]. Trainiert wurde er zunächst von Magomed Schaburow. Seinen ersten Profikampf absolvierte er am 6. Mai 2006 gegen Gabor Balogh und gewann durch K.o. in der ersten Runde. Schon in seinem dritten Kampf schlug er den späteren Junioren-Weltmeister der IBF im Halbmittelgewicht, Daniel Urbanski (5-1), durch technischen K.o. in der vierten Runde. Anschließend folgten dreizehn weitere Siege, davon zehn durch K.o., gegen regional bekannte Gegner wie Javier Mamaní (35-7) oder Malik Dziarra (29-3).

Am 11. Juli 2009 gewann Golowkin den Interkontinentalen Meistertitel der WBO durch K.o. in der zweiten Runde gegen John Carvalho (19-3). Am 21. November absolvierte Gennadi GGG Golowkin seinen letzten Kampf für Spotlight Boxing, kündigte seinen Vertrag im Januar 2010 und machte sich selbständig. Mit seinem neuen GGG Management bekam Golowkin den Status des Pflichtherausforders bei der WBA und durfte zum ersten Mal in seiner Profikarriere um die interime Weltmeisterschaft der WBA boxen. Diese gewann er am 14. August 2010 durch K.o. in Runde 1 gegen Milton Núñez (21-1). Der frühere WBA-Weltmeister Felix Sturm wurde von der WBA für seine Erfolge zum „Superchampion“ ernannt und Gennadi Golowkin bekam die Möglichkeit, um den regulären WBA-Titel zu boxen. Diesen gewann er im Dezember 2010 in Astana, Kasachstan durch K.o. in der dritten Runde gegen Nilson Tapia (14-2). Es war der erste Kampf in seiner Profilaufbahn, den er in seinem Heimatland bestritt.

Im Sommer 2011 trennte sich Golowkin endgültig von seinem früheren Promoter Universum Box-Promotion, der versucht hatte, ihn gerichtlich dazu zu bringen, weiterhin für diese Promotion zu boxen. Vor dem Hamburger OLG wurde eine Einigung erzielt und somit war Golowkin freier Boxer und konnte seine Karriere selbst planen und gestalten. Ende 2011 unterschrieb Golowkin einen Promotervertrag mit Tom Loeffler aus den USA, der für die K2 Promotions arbeitet, die von den Klitschko-Brüdern in den USA gegründet wurde.

Nach einer vorzeitigen Titelverteidigung gegen Kassim Ouma (27-7) erkämpfte sich Golowkin den vakanten IBO-Titel am 9. Dezember 2011 durch einen überlegenen Erstrunden-K.o. gegen Lajuan Simon (23-3) aus den USA. Beide Weltmeistertitel verteidigte er mit vorzeitigen Sieg am 12. Mai 2012 gegen den Japaner Makoto Fuchigami (19-6) in Kiew (Ukraine).

Am 1. September 2012 feierte Gennadi Golowkin mit einem vorzeitigen Sieg gegen den Polen Grzegorz Proksa (28-1) sein US-Debüt in Verona, NY, USA. Das war der erste Kampf von Golowkin, der vom TV-Sender HBOübertragen wurde. Nachdem dem amtierenden Superweltmeister Daniel Geale der Titel aberkannt wurde, war Golowkin seit 1. November 2012 alleiniger Weltmeister der WBA.

Am 19. Januar 2013 folgte der zweite Kampf auf HBO im bekannten Madison Square Garden von New York City. Bei diesem Kampf gewann GGG gegen Gabriel Rosado (21-5) aus Philadelphia in der siebten Runde durch t.K.o., nachdem Rosados Ecke das Handtuch geworfen hatte. Nach einem K.o.-Sieg gegen Nobuhiro Ishida (24-8) verteidigte er beide WM-Gürtel durch K.o. in der dritten Runde gegen Matthew Macklin (29-4).

Am 2. November 2013 besiegte Golowkin Curtis Stevens (25-3) durch t.K.o. in der achten Runde und am 1. Februar 2014 auch Osumanu Adama (22-3) vorzeitig in Runde 7. Am 26. Juli 2014 besiegte er Daniel Geale (30-2) vorzeitig in der dritten Runde. Im Oktober 2014 besiegte er den Mexikaner Marco Antonio Rubio (59-6) durch K.o. in der zweiten Runde.

Bereits wenige Tage nach diesem Sieg wurde bekannt, dass Martin Murray (29-1) der nächste Gegner am 21. Februar 2015 sein würde. Golowkin, der von Abel Sanchez trainiert wurde[16], besiegte Murray durch K.o. in der elften Runde. Durch den 19. K.o. in Folge und die damit verbundene 13. Titelverteidigung erklomm Gennadi den dritten Platz der erfolgreichsten Boxer aller Zeiten im Mittelgewicht.

Am 16. Mai 2015 besiegte er Willie Monroe junior (19-1) in Kalifornien vorzeitig in der sechsten Runde. Durch den 20. K.o. in Folge stieg Gennadis K.o.-Quote auf 90,9 % (33 Kämpfe/Siege – 30 durch K.o.).

Kurz nach Bekanntgabe des nächsten Kampfes von Golowkin gegen den Kanadier David Lemieux (34-2), welcher am 17. Oktober im Madison Square Garden stattfand und den Golowkin durch T.K.o in der achten Runde gewann, wurde ein weiterer Rekord gebrochen. Im Kartenvorverkauf wurden innerhalb der ersten zwei Tage über 6000 Karten verkauft, was bis dato keiner Boxveranstaltung im MSG gelang. Zudem war dieser Titelvereinigungskampf (Lemieux hielt den IBF-Mittelgewichtstitel) das erste Pay-per-View-Event (HBO PPV) von Gennady.

Golowkin lebte mit seiner Familie in Stuttgart, wo er sich berufsbedingt nur die Hälfte seiner Zeit aufhalten konnte. Ende des Jahres 2014 zog er mit seiner Frau und seinem Sohn nach Los Angeles. Sein Training verbringt er im amerikanischen Trainingscamp Big Bear.

2009 wurde Sergey Kovalev in den USA Profi und zog dafür nach Fort Lauderdale, Florida. Zu seinen Trainern zählten oder zählen Don Turner, Abel Sánchez und John David Jackson. Er gewann seine ersten neun Kämpfe in Folge durch K.o. in einer der ersten beiden Runden. Im Oktober 2010 besiegte er Darnell Boone, der sechs Monate zuvor sensationellAdonis Stevenson ausgeknockt hatte. Nach fünf weiteren Siegen, davon vier K.o., gewann er am 29. Juli 2011 durch K.o. in der zweiten Runde gegen Douglas Otieno Okola, den US-Meistertitel der NABA.

Am 27. August 2011 boxte er gegen Grover Young, wobei dieser bereits in der zweiten Runde durch ein unabsichtliches Foul den Kampf verletzungsbedingt aufgeben musste. Da die Verletzung nicht durch Schlagwirkung sondern ein unbeabsichtigtes Foul entstanden war, wurde der Kampf unentschieden gewertet. Am 5. Dezember 2011 gewann Kowaljow die Asienmeisterschaft der WBC, nachdem er seinen Landsmann Roman Simakow in der siebenten Runde durch t.K.o. besiegt hatte. Simakow musste mit einer Trage aus dem Ring gebracht werden und starb drei Tage später an den im Kampf erlittenen Verletzungen.

Kowaljow gewann noch vier weitere Kämpfe durch K.o., darunter erneut gegen Darnell Boone und Gabriel Campillo. Am 17. August 2013 boxte er in Wales gegen den ungeschlagenen WBO-Weltmeister Nathan Cleverly. Dabei hatte er den Waliser in der dritten Runde bereits zweimal am Boden, wobei es sich um die ersten Niederschläge in der Profikarriere von Cleverly handelte. In der vierten Runde setzte Kowaljow energisch nach und brachte Cleverly an den Rand eines Knockouts, ehe der Ringrichter einschritt und den Kampf abbrach. Kowaljow wurde zum Sieger durch t.K.o. erklärt.

Seine erste Titelverteidigung bestritt er am 30. November 2013 in Kanada gegen Ismail Sillach und gewann durch K.o. in der zweiten Runde. Seine zweite Titelverteidigung gewann er am 29. März 2014 in Atlantic City durch K.o. in der siebenten Runde gegen den ungeschlagenen US-Amerikaner Cedric Agnew. Eine weitere Titelverteidigung gewann er am 2. August 2014 durch t.K.o. in der zweiten Runde gegen den ebenfalls ungeschlagenen Australier Blake Caparello.

Am 8. November 2014 boxte er in Atlantic City gegen WBA- und IBF-Weltmeister Bernard Hopkins. Kowaljow erzielte dabei bereits in der ersten Runde einen Niederschlag und gewann nach zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Im März 2015 besiegte er den Kanadier Jean Pascal vorzeitig in der achten Runde, als dieser nach schweren Treffern und unter Gleichgewichtsproblemen leidend, vom Ringrichter aus dem Kampf genommen wurde.

Am 25. Juli 2015 schlug er den Franzosen Nadjib Mohammedi durch K.o. in der dritten Runde und hatte ihn bereits in der zweiten am Boden.

Manny Pacquiao gilt als einer der beiden besten pound4pound Boxer der Welt. Pacquiao ist auf den Philippinen geboren, wo er auch die meiste Zeit lebt und inzwischen auch politisch aktiv ist. Im Mai 2010 gewann Pacquiao die Kongresswahlen in der Provinz Sarangani und wurde daraufhin deren Regierungschef. Er gilt schon heute als der kommende Präsident der Philippinen. Manny ist der einzige Boxer der Welt der aktuell in sieben Gewichtklassen den Weltmeistertitel einer der vier großen Boxverbände gewann, durch diese einzigartige Leistung gilt Pacquiao schon heute als einer der erfolgreichsten Boxer der Boxgeschichte. Im Jahre 2010 war Pacquiao mit einem Verdienst von 32 Millionen Dollar der bestverdienenste Sportler der Welt.

Nach mehrjährigen Verhandlungen trat Pacquiao am 2. Mai 2015 im MGM Hotel in Las Vegas gegen den ungeschlagenen Floyd Mayweather junior um den Titel im Weltergewicht der drei wichtigsten Verbände an. Er verlor den unspektakulären Kampf einstimmig nach Punkten, was für viele Experten ein überraschendes Urteil darstellte, und damit seinen WBO-Titel. Mayweather und Pacquiao erhielten Rekord-Kampfbörsen in Höhe von ca. 150 Mio. bzw. 100 Mio. Dollar. Die Tickets kosteten zwischen 1.000 und 10.000 Dollar, insgesamt wurden 74 Mio. Dollar aus den Eintrittspreisen erlöst. Für die Übertragung im amerikanischen Pay-TV mussten Fernsehzuschauer 89–99 Dollar bezahlen, in Deutschland bei Sky 20–30 Euro.

Im Oktober 2015 kündigte er an, seine Laufbahn 2016 zu beenden.

Floyd „Money“ Mayweather kämpft (wenn auch bisher noch nicht im Ring) mit Manny Pacquiao um den Titel als Gewichtsklassen übergreifend bester Boxer der Welt. Seit über zwei Jahren träumt die Boxwelt vom Jahrhundert-Fight Pacquiao vs. Mayweather, aber dieses Duell der Superlative scheint ein Traum zu bleiben. Im Gegensatz zu Pacquiao ist Floyd Mayweather in allen seinen Kämpfen ungeschlagen. Er war bisher in sechs verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister und gilt als der Boxer, der in seiner Boxkarriere bisher das meiste Geld verdient hat.

Nach mehrjährigen Verhandlungen fand am 2. Mai 2015 im MGM Hotel in Las Vegas der Kampf Mayweathers gegen Manny Pacquiao um den Titel im Weltergewicht der drei wichtigsten Verbände statt. Er gewann den unspektakulären Kampf einstimmig nach Punkten, was für viele Experten ein überraschendes Urteil darstellte, und wurde damit auch Titelträger der WBO. Mayweather erhielt eine Rekord-Kampfbörse von ca. 150 Mio. Dollar, sein Gegner ca. 100 Mio. Dollar. Die Tickets kosteten zwischen 1.000 und 10.000 Dollar, insgesamt wurden 74 Mio. Dollar aus den Eintrittspreisen erlöst. Für die Übertragung im amerikanischen Pay-TV mussten Fernsehzuschauer 89–99 Dollar bezahlen, in Deutschland bei Sky 20–30 Euro. Im Juli 2015 entschied die WBO, Mayweather den Titel im Weltergewicht abzuerkennen, da er nach seinem Sieg gegen Pacquiao eine Vertragsgebühr von 200.000 US-Dollar an die WBO nicht bezahlt hatte.Zudem legte er seine WBA- und WBC-Titel im Halbmittelgewicht nicht ab; nach den Regeln der WBO kann aber jeder Boxer nur in einer Gewichtsklasse Titel tragen.

Mit einem einstimmigen Punktsieg gegen Andre Berto am 13. September 2015 stellte Mayweather mit 49:0-Siegen den Rekord von Rocky Marciano ein.[13] Anschließend beendete er seine Karriere.

Die Klitschko Brothers, Wladimir und  Vitali aus der Ukraine, beherrschen seit Jahren das Schwergewicht und halten zusammen alle vier WM-Titel der vier großen Welt-Boxverbände: Wladimir ist Weltmeister bei WBA, WBO und IBF und Vitali trägt den Titel der WBC. Nachdem Wladimir bei den Olympischen Spielen in 1996 in Atlanta die Goldmedaille im Schwergewicht gewonnen hatte, unterschrieben die beiden Brüder noch im gleichen Jahr einen Profivertrag bei Universum Boxpromotion in Hamburg. Inzwischen sind die Beiden ihr eigener Promoter und veranstalten mit ihrer Firma K2 ihre Kämpfe selbst. Hierbei kommen bis zu 50.000 Menschen in große Fussball-Stadien und die Einschaltquoten beim Haussender der Klitschkos, RTL, sind meist im zweistelligen Millionenbereich.

Mike Tyson war der jüngste Schergewichts-Weltmeister der Box-Geschichte, er gewann den Weltmeister-Titel im Schwergewicht im Alter von nur 20 Jahren. Darüber hinaus war Tyson der erste Weltmeister, der gleichzeitig von den drei Boxverbänden WBC, WBA und IBF anerkannt wurde. Er durfte sich deshalb auch Undisputed Heavyweight Champion nennen, da zum Zeitpunkt seines Karriere-Höhepunktes die WBO noch nicht die heutige Anerkennung fand. Am 28. Juni 1997 traz Mike Tyson erneut gegen Evander Holyfield an, dieser hatte schon den ersten Fight der Beiden durch KO in Runde 11 gewonnen. Tyson hatte auch in diesem Revanchekampf keine Chance gegen Holyfield und biss diesem, wohl aus Frust hierüber, ein Stück seine rechten Ohrs ab. Diese Beißattacke beschädigte Tysons Reputation in erheblichem Maße.

Lennox Lewis war über Jahre der stärkste Boxer im Schwergewicht. Er ist neben Muhammad Ali, Evander Holyfield und Vitali Klitschko einer von vier Boxern, die mindestens dreimal in ihrer Karriere die Weltmeisterschaft im Schwergewicht gewinnen konnten. Lennox der in England geboren wurde, wanderte mit seinen Eltern, als er gerade zwölf Jahre alt war, nach Kanada aus und nahm dann später die kanadische Staatsbürgerschaft an. Für seine neue Wahlheimat Kanada, geann Lewis bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 die Goldmedaille im Superschwergewicht. Als Profi hielt Lennox Lewis die Weltmeistertitel von WBC, WBA und IBF. Lewis besiegte unter anderem Mike Tyson durch KO in Runde 8 und gewann gegen Vitali Klitschko durch Abbruch wegen einer starken Verletzung an Klitschkos Auge nach Ende der 6. Runde.

Nonito Donaire wird schon jetzt als der designierte Nachfolger von Manny Pacquiao gehandelt. Donair der ebenfalls von den Philippinen kommt ist Jahrgang 1982 und wurde durch einen Sieg über Vic Darchinyan IBF Weltmeister im Fliegengewicht. Nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen ging Donaire eine Gewichtsklasse nach oben und gewann in dieser neuen Gewichtsklasse des Superfliegengewichts gleich den WBA WM-Titel. Dann gin Donaire wieder eine Klasse nach oben und gewann hier im Bantamgewicht die Weltmeistertitel der Verbände WBC und WBO. Kurz darauf gewann er auch noch in dieser Gewichtsklasse den Gürtel der IBF. Donaire ist sicher der kommende Superstar des Profi-Boxens.

Wladimir Klitschko ist seit vielen Jahren die unumstrittene Nr.1 in der Königsklasse des Profi-Boxens. Klitschko wurde am 25. März 1976 in Semipalatinsk in Kasachstan geboren, hat aber die ukrainische Staatsbürgerschaft und er ist aktueller Weltmeister im Schwergewicht nach Version der IBF, WBO, WBA und IBO. Auch die Fachzeitschrift „The Ring“ (die Bibel des Boxens) hat Wladmir Klitschko als besten Schwergewichtler der Welt mit dem Champions-Gürtel des Ring-Magazins gekürt. Von 118 Amateurkämpfen gewann Klitschko 112. Seinen größten Erfolg als Amateur errang er bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, als er als erster Weißer die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 91 kg im Superschwergewicht gewann. Ursprünglich war sein Bruder Vitali in dieser Gewichtsklasse für die Olympischen Spiele nominiert worden, da dieser aber positiv auf ein Steroid getestet und gesperrt worden war, rückte Wladimir Klitschko nach. Als Profi absolvierte Wladmir inzwischen 61 Kämpfe von denen er 59 Kämpfe gewann. Klitschkos Kämpfe werden vom deutschen Privat-Sender RTL übertragen und Wladmir zählt zu den am besten verdienenden Box-Profis der Welt.

Am 28. November 2015 kam es in der Düsseldorfer ESPRIT Arena zum Duell gegen den Pflichtherausforderer der WBA, Tyson Fury. Wladimir Klitschko hatte von Beginn an Schwierigkeiten mit dem groß gewachsenen Briten und verlor schließlich einstimmig nach Punkten. Mit dieser für viele überraschenden Niederlage verlor Klitschko nach über neun Jahren alle seine vier Weltmeistertitel. Ein Rückkampf gegen Tyson Fury wurde noch im Boxring am Abend der Niederlage in Aussicht gestellt.

David Haye war Europameister im Crusergewicht und erkämpfet die WM-Titel von WBC, WBA und WBO in dieser Gewichtsklasse. Haye galt als der beste Cruisergewichtler seiner Zeit bevor er eine Klasse höher in die Königsklasse wechselt und sich vom Russen-Riesen Nikolay Valuev dann auch noch den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht holte. Allerdings verlor David Haye diesen Titel dann wieder in einem Kampf gegen Wladimir Klitschko dem er nach Punkten unterlag.

Sergio Gabriel „Maravilla“ Martínez ist der zur Zeit stärkste Mittelgewichtler der Welt. Der Argentinier trägt die WM-Gürtel von WBC, WBO, IBO und des RING-Maganzins. Zudem ist Martinez Träger des  WBC Diamond Gürtels. Martinez begann erst im Alter von 20 Jahren mit dem Boxen und bestritt innerhalb von nur eineinhalb Jahren 41 Amateurkämpfe, wovon er lediglich einen einzigen Kampf umstritten nach Punkten verlor. Er wurde zweimal Argentinischer Meister und wurde zu Argentiniens Nachwuchsboxer des Jahres gewählt. Während dieser beeindruckenden Amateurzeit entstand auch sein Kampfname „Maravilla“, zu Deutsch „Wunder“. Als Profi schlug Martinez Paul Williams, Kelly Pavlick, Sergey Dzinziruk und Matthew Macklin. Seinen nächsten Kampf soll Martinez gegen Juli Cesar Chavez jr. bestreiten.

Timothy Bradley wurde am  29. August 1983 in Palm Springs, Kalifornien, USA geboren. Bradley ist ein US-amerikanischer Profiboxer, ehemaliger Junioren-Weltmeister der WBC im Halbwelter- und Weltergewicht, ehemaliger WBC-Weltmeister im Halbweltergewicht sowie aktueller WBO-Weltmeister im Halbweltergewicht. 

Bradley begann seine Karriere als Profiboxer im August 2004. Seinen ersten großen Kampf bestritt er am 10. Mai 2008 gegen den Briten Junior Witter, als er um den Titel der WBC im Halbweltergewicht kämpfte. In diesem Kampf konnte er nach einer knappen 2:1-Punktrichterentscheidung den Weltmeistertitel gewinnen.

Nach einer erfolgreichen Titelverteidigung gegen Edner Cherry am 13. September 2008 in Biloxi (Mississippi), bestritt Bradley am 4. April 2009 einem Titelvereinigungskampf gegen WBO-Titelträger Kendall Holt und siegte, trotz Niederschlägen in der ersten und letzten Runde, über zwölf Runden nach Punkten. Da er jedoch eigentlich gegen den von der WBC bestimmten Pflichtherausforderer Devon Alexander hätte antreten sollen, wurde ihm wenig später der WBC-Titel aberkannt.

Am 1. August 2009 kam es zu der ersten Titelverteidigung des WBO-Titels gegen Nate Campbell. Campbell zog sich am Anfang der dritten Runde einen schweren Cut zu, so dass der Kampf in der dritten Runde vom Ringarzt gestoppt werden musste. Der Ringrichter entschied auf einen technischen KO-Sieg für Bradley, da er einen unabsichtlichen Kopfstoß, welcher erst zu der Cutverletzung führte, nicht bemerkt hatte. Deswegen wurde diese Entscheidung später auch von der California State Athletic Commission aufgehoben und der Kampf gilt als nicht gewertet.

Am 12. Dezember 2009 siegte er in Kalifornien einstimmig nach Punkten gegen Lamont Peterson (27-0) und hatte ihn in der dritten Runde auch am Boden. Im Juli 2010 folgte ein einstimmiger Punktesieg gegen den ebenfalls ungeschlagenen Luis Carlos Abregu (29-0).

Im Januar 2011 schlug er diesmal auch den ungeschlagenen Devon Alexander (21-0) durch eine technische Entscheidung; in der 10. Runde erlitt Alexander durch einen unabsichtlichen Kopfstoß durch Bradley eine Cutverletzung, die zum Abbruch des Kampfes und Auswertung der Punktzettel führte auf denen Bradley vorne lag.

Im November 2011 besiegte er Joel Casamayor (38-5) durch t.K.o. in der achten Runde und hatte ihn bereits in den Runden 5 und 6 am Boden. Am 9. Juni 2012 boxte er in Las Vegas gegen die Nummer 1 im Weltergewicht, den Philippiner Manny Pacquiao (54-3) und siegte höchst umstritten per Split Decision nach Punkten. Im März 2013 verteidigte er den Titel einstimmig gegen Ruslan Prowodnikow (22-1).

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